Licht als Medium und Thema, internationale Konzeptkunst und ein wiederentdeckter Zeichenvirtuose

Das neue Ausstellungsjahr 2018 beginnt im Kunstforum Ostdeutsche Galerie im Zeichen des Lichts. Die faszinierenden Videoskulpturen des tschechischen Medienkünstlers Jakub Nepraš, die seit Ende November die Museumsräume
mit ihrem bunten Licht- und Schattenspiel füllen, werden über die geplante Laufzeit hinaus bis zum 25. März 2018 zu sehen sein. Das Licht als ein wesentliches Motiv und stilistisches Mittel der Kunst steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Vom Feuermüller bis zur Leuchtstoffröhre“, die am 21. Januar 2018 eröffnet. Die Präsentation vereint einhundert z.T. bisher nicht gezeigte „Glanzlichter der Grafischen Sammlung“, darunter Zeichnungen und Drucke von Daniel Chodowiecki, Ida Kerkovius, Adolf Hölzel oder Katharina Sieverding. Mit dem Lovis-Corinth-Preis 2018 bringt das KOG den renommierten Konzeptkünstler Roman Ondak nach Regensburg. Seine Objekte sind tiefgründig und zugänglich zugleich. Den thematischen Schwerpunkt der Präsentation bilden zwei Hauptwerke der letzten Jahre. Die Preisverleihung findet anlässlich der Vernissage am 18. Mai 2018 statt. Eine Wiederentdeckung verheißt die letzte Ausstellung des Jahres. Scharf und voller Wucht sind die Zeichnungen von Paul Holz, dessen Schaffen durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten jäh beendet wurde und in Vergessenheit geriet. Unter dem Titel „Dichtende Zeichnungen. Die virtuose Kunst des Paul Holz“ ist die Ausstellung ab dem 5. Oktober 2018 zu sehen. „Es freut uns, unseren Besucherinnen und Besuchern auch 2018 ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm bieten zu können“, kommentiert Direktorin Dr. Agnes Tieze. „Parallel zu der seit Herbst 2017 neu zusammengestellten Schausammlung ,Woher kommen wir, wohin gehen wir?‘ holen wir verborgene Schätze aus der umfassenden Grafischen Sammlung des Hauses ans Licht und behalten zugleich das aktuelle Kunstgeschehen im Auge.“

Kommentar schreiben

Kommentare: 0