Anna, Felix und Max an der Spitze

Glückwünsche für Moritz: Kinderkrankenschwester Julia Beimler (l.), stellvertretender Geschäftsführer Michael Enzmann und die Leitende Oberärztin Barbara Knortz gratulierten den Eltern Lisa-Maria Masel und Christian Hartmann zur Geburt des Neujahrsbabys.
Glückwünsche für Moritz: Kinderkrankenschwester Julia Beimler (l.), stellvertretender Geschäftsführer Michael Enzmann und die Leitende Oberärztin Barbara Knortz gratulierten den Eltern Lisa-Maria Masel und Christian Hartmann zur Geburt des Neujahrsbabys.

Anna, Felix und Max an der Spitze

Die beliebtesten Babynamen am Krankenhaus St. Barbara 2017 – Glückwünsche für das Neujahrsbaby Moritz Masel

 

Ben und Emma mögen deutschlandweit zu den beliebtesten Vornamen 2017 für Neugeborene gehören, in Schwandorf müssen sie ihren Spitzenplatz aber an Max und Felix sowie Anna abgeben. 722 Babys erblickten im vergangenen Jahr im Krankenhaus St. Barbara das Licht der Welt. Die Jungs hatten dabei mit 51,25 Prozent die Nase wieder leicht vorn.

 

Jeweils zwölf Eltern haben für ihren Sohn den Vornamen Max beziehungsweise Felix ausgewählt. Auf den Plätzen zwei und drei folgten bei Jungen die Namen Jonas (zehnmal vergeben) sowie Noah und Paul (je neunmal gewählt). Sieben Eltern haben sich für Maximilian, jeweils sechs für David, Julian, Lukas und Michael entschieden.

 

Beliebtester Name bei den 352 in Schwandorf geborenen Mädchen war eindeutig Anna. 16 Töchter erhielten diesen Vornamen, eine weitere wurde Anne genannt. Den zweiten Platz teilen sich Hanna(h) und Sophia/Sofia mit je 14 Eintragungen ins Geburtenregister – gefolgt von Marie. Auf diesen Namen hören zwölf neue Erdenbürgerinnen. Drei wurden zudem auf den Namen Maria getauft. Achtmal haben sich die Eltern für Mia, je siebenmal für Emma und Luisa entschieden. Immerhin noch sechsmal wurden folgende Namen vergeben: Emilia, Julia, Lea, Lilli/Lilly und Thea. Thea gehört damit zu den Aufsteigerinnen in der Geburtenstatistik des Krankenhauses.

 

Nach mehreren Jahren mit steigenden Geburtenzahlen im jeweils zweistelligen Prozentbereich, zählte das Geburtshilfe-Team um Chefärztin Dr. Susanne Merl und die den Kreißsaal leitende Oberärztin Iris Rothenbacher 2017 40 neue Erdenbürger weniger. Dabei hätten es 729 Babys sein können: Zwei Kinder hatten es arg eilig und wollten die Ankunft im Krankenhaus nicht abwarten. Sie kamen zu Hause zur Welt. Und fünf Kinder, die eigentlich gerne gebürtige Schwandorfer geworden wären, mussten Ende September auf Kreißsäle in Regensburg und Amberg ausweichen. Während der Evakuierung des Krankenhauses nach dem Fund einer Fliegerbombe wurden die Entbindungsräume des Krankenhauses St. Barbara für rund 48 Stunden geschlossen.

 

Ärzte, Hebammen und auch die Geschäftsführung freuen sich jedoch über die Stabilisierung der Geburtenzahlen auf einem hohen Niveau. Zeige es doch, welch großes Vertrauen werdende Eltern dem größten Krankenhaus im Landkreis entgegenbringen. So wurde auch das Neujahrsbaby von der Leitenden Oberärztin Barbara Knortz und dem stellvertretenden Geschäftsführer Michael Enzmann herzlich begrüßt. Der kleine Moritz Masel kam am 1. Januar um 21.14 Uhr im Krankenhaus St. Barbara zur Welt. Seitdem bereichern 3.180 Gramm auf 51 Zentimeter verteiltes Glück das Leben von Lisa-Maria Masel und Christian Hartmann aus Wackersdorf.

 

Übrigens: Ben hat es 2017 gar nicht in die Schwandorfer Vornamens-Top Ten geschafft. Und Emilia muss sich Rang sechs gleich mit vier anderen Namen teilen. Die Geschmäcker sind eben in der Oberpfalz verschieden. Davon zeugen auch diese Vornamen, die im vergangenen Jahr nur je ein einziges Mal in Schwandorf gewählt wurden: zum Beispiel Gottlieb, Jim, Juliander, Thomas oder Pius bei den Jungs sowie Ella-Pippilotta, Linda, Magda, Vreni und Rosi bei den Mädchen.

 

 

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