Vier Tipps gegen Schimmel in Wohnräumen

Im Winter haben viele Menschen mit Schimmel in Wohnräumen zu kämpfen. Dieser entsteht, wenn z. B. Wände oder Decken feucht werden. Tapeten, Anstriche und poröse Baustoffe bilden dann zusammen mit Feuchtigkeit den Nährboden für diese speziellen Pilzarten. „Schimmel ist nicht nur ein optisches Problem, sondern unter Umständen auch ein gesundheitliches, denn er kann allergische Reaktionen und gesundheitliche Belastungen auslösen“, erklärt Simon Berger, VSB-Energieberater. Was zu tun ist, zeigen unsere vier Tipps.

 

1.     Schnelles Beseitigen: Oberflächliche Schäden mit geringem Umfang (bis etwa 0,5 m²) können von den Betroffenen selbst beseitigt werden, sofern sie nicht allergisch auf Schimmelpilze reagieren. Dabei sollte eine angemessene Schutzausrüstung verwendet werden (Schutzbrille, Atemschutz und Handschuhe).

 

2.     Ursache klären: „Auslöser für Schimmel können zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Innenräumen, bauliche Ursachen (z. B. mangelnder Wärmeschutz oder Wärmebrücken) und eindringende Feuchtigkeit sein“, erläutert Berger. Die Ursache sollte ermittelt werden, damit der Schaden dauerhaft beseitigt werden kann. Die VSB-Energieberatung berät  betroffene Verbraucher.

 

3.     Empfehlungen zur Raumnutzung umsetzen:

 

·      Richtiges Lüften: Die Luftfeuchtigkeit kann mit regelmäßigem Lüften der Wohnung verringert werden. Am besten mit einem Thermo-Hygrometer kontrollieren.

 

·      Richtiges Heizen: Durch ausreichendes Heizen lässt sich das Risiko für die Schimmelbildung senken. Die Raumtemperatur sollte nicht weniger als 16 Grad betragen.

 

·      Richtiges Möblieren und Dekorieren: Sind Möbel und Dekoration zu nahe an kalten Wänden, behindern sie das Erwärmen der Wand und den nötigen Luftaustausch.

4. Bauliche Maßnahmen umsetzen: Nachträgliche Wärmedämmungen können das  Schimmelrisiko erheblich senken.

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