Die Videoskulpturen von Jakub NeprašDie Videoskulpturen sind nur noch bis 25.März im Kunstforum Ostdeutsche Galerie zu sehen. Wie kostbare Schmuckstücke leuchte

Einzigartig, überraschend, genial, inspirierend, berührend aber auch bedrückend und unheimlich die Einträge im Gästebuch spiegeln die ganze Palette von Eindrücken wider, die die Videoskulpturen von Jakub Nepraš bei den Besuchern auslösen. In seinen Werkengelingt es dem tschechischen Medienkünstler
Themen, die den Menschen von heutebewegen, in einer innovativenForm zu erfassen.
Er bedient sich dabei derMöglichkeiten der Technik:Mittels einer Vielzahl Videocollagenbringt er seine Objekte in Bewegung. So füllen sich die pulsierenden Schmetterlingsflügel des riesigen Falters im Hauptsaal ständig mit neuen Bildern: Neben Architekturfragmenten aus dem Stadtzentrum von Prag taucht auch der kleine Maulwurf auf, eine charakteristische, tschechische Zeichentrickfigur, oder eine Clownmarionette, die die Touristen auf der berühmten Karlsbrücke
unterhält. Nepraš macht „The Moth“ zu einem vielschichtigen Symbol seiner Heimatstadt, die wie viele andere Metropolen in manchen Teilen nur noch als entleerte Kulisse funktionieren.Die 600 Meter hohe Videoskulptur bildet zusammen mit der großflächigen Animation „Ayahuasca“
den Auftakt zu der Schau, die insgesamt zehn

Videoskulpturen und Videocollagen sowie einige Skizzen des Künstlers zeigt.
Beider Finissage am Samstag, 24. März, gibt es noch einmal die Gelegenheit, jakub Nepraš persönlich zu begegnen. Das Museum ist zusätzlichzu den gängigen Öffnungszeiten von 18 bis 22 Uhr geöffnet. Mit einerBar und mit Musikwird im Foyer die Ausstellung gefeiert. An diesem Abend gilt für alle Besucher der ermäßigteEintritt, für Studierende ist der Einlass frei. Den Katalog, der neben einem Text derMedienwissenschaftlerin Maria Männig Aufnahmen aus der Regensburger Ausstellung zeigt, gibt es am letzten Ausstellungswochenende für 8 Euro. Ferner ist es möglich, den Katalog
exklusiv im Gesamtpaket mit dem Eintritt für 12Euroan der Abendöffnung am 15. und 22. März zu erwerben. Ab dem 13. März liegen im KOG vom Künstler signierte Katalogexemplare vor.
Bis dahin stehen noch einige weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Neben den Sonntagsführungen, jeweils um 15 Uhr, kann man die Ausstellung auch im Rahmen der freien
Mittagsführungam Mittwoch, 14. März, um 13 Uhrbesichtigen. Am Donnerstag, 15. März, um 19 Uhr, führt Kunsthistorikerin Gabriela Kašková, die die Präsentation in Zusammenarbeit mit Jakub Nepraškonzipiert hat, durch die Ausstellung


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