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13. Teddyklinik Anfang Mai!

Am ersten Mai-Wochenende - vom 3. bis 5. Mai - findet die Teddyklinik in Regensburg statt!

 

Wem von uns geht es nicht so? Einen Arzttermin möchte man am liebsten ganz schnell hinter sich bringen! Auch für viele Vorschüler ist der Arztbesuch einer schlimme und beängstigende Erfahrung, die sich nachhaltig ins Gedächtnis einprägt: die Spritze bei der Impfung, das brennende Gefühl bei der Wundversorgung und allerlei unbekannter Gerätschaften, mit denen der Mensch im weißen Kittel einem zu Leibe rücken will. Eben diese negativen Erlebnisse können sich schnell als Ängste und Aversionen vor zukünftigen Besuchen beim Onkel Doktor manifestieren - Stress pur für Kinder und Eltern!

 

Genau an diesem Punkt wollen wir Medizinstudenten, zusammen mit engagierten Helfern aus anderen Fachbereichen, wie Studierenden aus der Zahnmedizin und Pharmazie, ansetzen: Unser Ziel ist es, die Kinder spielerisch an Themen wie Krankheit, Krankenhaus und Ärzte heranzuführen und ihnen dadurch vorhandene Ängste zu nehmen.

 

Drei Tage lang geben die Medizinstudenten den Kindern deshalb die Gelegenheit, mit ihren Kuscheltieren als Patienten in den Garten der Klinik St. Hedwig in Regensburg zu kommen, um sie gemeinsam mit „Teddydocs“ zu untersuchen und zu verarzten. Die Kinder werden dabei als „Teddyeltern“ aktiv in die Untersuchung und Behandlung mit eingebunden, so dass sie den Arztbesuch aus einem anderen Blickwinkel wahrnehmen und lernen, mit der Situation umzugehen und ihre Ängste abzubauen. 

 

 

Aufbau, Ablauf, Zielsetzung:

Die Kinder erwartet eine Reihe von verschiedenen Zelten mit einer Patientenaufnahme, einem Wartezimmer, verschiedenen Behandlungsplätzen, bildgebenden Geräten, einem OP und einer Apotheke. Deren Ausstattung orientiert sich an einer echten Arztpraxis bzw. einem echten Krankenhaus (z.B. Röntgengeräte, Ultraschall, EKG, Verbände, Spritzen...).

 

Nachdem die Kinder mit ihrem Kuscheltier aufgenommen wurden, warten sie gemeinsam mit ihrem Plüsch-Patienten darauf, zur Untersuchung abgeholt zu werden.

 

Jedes Kind wird von einem Teddydoc (Humanmedizin- oder Zahnmedizinstudenten) betreut. Dieser untersucht, behandelt und operiert das Kuscheltier mit tatkräftiger Unterstützung des jeweiligen Kindes für ca. 15 Minuten.

Nach der Behandlung werden die Kinder zur Apotheke geführt, in der sie von Pharmaziestudenten für ihren Teddy ein „Medikament“ (Obst, Säfte, Gummibären etc.) und eine kleine Überraschung bekommen.

 

Ziel ist es, die Kinder spielerisch an Themen wie Krankheit, Krankenhaus und Ärzte heranzuführen und ihnen dadurch Ängste zu nehmen. Unser Interesse besteht darin, den Kindern den Wechsel aus der passiven und oft als schlimm empfundenen Patientenrolle in die aktive und helfende Rolle des Arztes zu ermöglichen, indem wir die Kinder möglichst intensiv in die Untersuchung mit einbinden.

 

Darüber hinaus besteht für die Kinder die Möglichkeit, die „Teddyschule“ besuchen. Dort erfahren sie auf spielerische Art und Weise von Medizinstudenten, wie sie im medizinischen Notfall schnell und effektiv Hilfe holen können.

 

Weitere Attraktionen vor Ort:
ein Krankenwagen zur Besichtigung, Kinderschminken, eine Hüpfburg und vieles mehr... am Samstag: ein Besuch der Klinikclowns, Kaffee und Kuchen für die Eltern.

 

Weitere Infos unter www.teddyklinik-regensburg.de

 

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