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Familienfreundliche Unternehmen ausgezeichnet

Foto: altrofoto-uwe-moosburger
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Drei Unternehmen setzten sich gegen die Konkurrenz durch

 

Zum vierzehnten Mal vergibt die Stadt Regensburg den Margarethe-Runtinger-Preis an besonders frauen- und familienorientierte Unternehmen aus Stadt und Landkreis. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zeichnete die Preisträger am 29. Oktober bei einem Festakt im Runtingersaal aus.

 

Eine der wesentlichen Aufgaben für Unternehmen ist heute geworden, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Balance zwischen Erwerbs- und Familienleben zu ermöglichen. Zudem sind Fachkräfte gesucht und Frauen sind gut qualifiziert – es lohnt sich, sie zu halten. Um Firmen auszuzeichnen, die engagiert Ideen in die Praxis umsetzen, wurde der Margarethe-Runtinger-Preis 1991 ins Leben gerufen. Vorbildliche und praktikable Modelle sollen bekannt gemacht werden und zum Nachahmen einladen.

 

Der Wettbewerb für drei Unternehmensgrößen fand große Beachtung. „Es ist interessant zu erfahren, wie vielseitig und ideenreich Unternehmen dem Bedarf Rechnung tragen und als Leuchttürme herausragen“, so die Bürgermeisterin.

 

In der Kategorie Kleinbetriebe mit fünf bis 50 Mitarbeitenden hat sich die Jury für bos.ten AG entschieden. Die Firma aus dem Bereich der erneuerbaren Energien wird unter anderem für ihre umfassende Gehaltstransparenz und für die strategisch-aktive Förderung von Frauen ausgezeichnet.

 

Bei den mittleren Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden, konnte das BRK Seniorenheim Schloss Eggmühl überzeugen. Die Flexibilität in der Anpassung der Arbeitszeit an die individuellen, familiären Bedarfe trotz 365 Tage- und Nächte-Präsenz sowie die außergewöhnliche finanzielle Unterstützung der Familien gaben unter anderem den Ausschlag für die Auszeichnung.

 

Die Firma Osram Opto Semiconductors GmbH in der Kategorie der Großunternehmen überzeugte die Jury. Dies vor allem mit ihrem Frauenförderprogramm „Frauenkompass“ und der authentisch weiblichen Führung in der Geschäftsleitung.

 

Als Anerkennung überreicht Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer jedem Gewinner einen Preis, der künstlerisch von Regine Hellwig-Schmid umgesetzt wurde. „Ein großes Dankeschön allen, die am Wettbewerb teilgenommen haben und sich bewusst dafür entscheiden, ihre Ressourcen und Ideen in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu investieren“, betont die Bürgermeisterin.

 

Insgesamt hatten sich 24 Unternehmen für den Margarethe-Runtinger-Preis beworben: zehn Kleinbetriebe, sieben mittlere und sieben große Unternehmen legten den ausführlich beantworteten Bewerbungsbogen vor. Eine Vielfalt an Branchen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel, Industrie, HighTech, Software und Handwerk zeigte, in welcher Weise sie sich engagieren. Die engere Auswahl wurde von den Jury-Mitgliedern besucht und daraus schließlich der „Leuchtturm“ in der jeweiligen Kategorie ermittelt.

 

In der Jury waren für den Stadtrat Bernadette Dechant, Dagmar Kick, Margit Kunc und Kerstin Radler, für die Gleichstellungsstelle der Stadt Marga Teufel, für den Landkreis Maria Politzka, für die Arbeitsagentur Beate Reichenwallner, Claudia Kreuzer-Marks für die Handwerkskammer und Nicole Scheßl für die IHK, Stephanie Müller für die Wirtschaftsjunioren, vom Amt für Wirtschaft und Wissenschaft Ilse Braun und Agnes Sitzberger vom Amt für Weiterbildung.

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