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Wintersport-Team der Bischof-Wittmann-Schule erfolgreich zurück

„Gemeinsam stark“ so das Motto der Bayerischen Winterspiele von Special Olympics in Reit i. Winkl. Und stark haben alle um gute Platzierungen gekämpft, ging es bei diesen Spielen doch um die Qualifikation für die Nationalen Winterspiele 2020. Dabei war nicht klar, ob die Spiele wegen des extremen Schneefalls und der Lawinengefahr überhaupt stattfinden können.

 

 

 

Die einwöchige Trainingswoche mit intensivem Riesenslalom- und Slalomtraining am Arber zahlte sich für Tobias, Julius, Michael und Tim aus. Mit drei Gold-, zwei Silbermedaillen und zwei sechsten Plätzen kehrten die Ski Alpin-Fahrer von den Wettkämpfen an den Benzeck-Liften zurück. Mit 200 weiteren Ski Alpin-Sportlern kämpften sie im Riesenslalom und Riesenslalom plus mit kleiner Sprungschanze um gute Platzierungen. Gestartet wurde in drei Gruppen: Advanced (sehr gute Skifahrer), Intermediate (fortgeschrittene Skifahrer) und Novice (Anfänger). Immer sechs Sportler traten, gemessen an ihrer persönlichen Zeit, in einer Gruppe gegeneinander an. Intermediate: Tim (Gold, 6. Platz), Tobias (Silber) Novice: Julius (Gold, Silber), Advanced: Michael (Gold, 6. Platz). Betreut wurde das Ski Alpin-Team von Pia Fuchs und Ulrike Schön-Nowotny.

 

 

 

Die Trainingswoche am Arber war auch für die Langläufer*innen eine gute Vorbereitung, sich auf die Wettkämpfe in Reit i. Winkl einzustellen und ihr Bestes zu geben. Geduldig, frierend – aber mit guter Laune – warteten die Langläufer*innen Michael, Casnin, Luisa, Yannick, Andreas und Felix in ihrer Leistungsgruppe auf den Aufruf zum Wettkampf. Auf 500 Meter erreichte Andreas Platz 4 und Michael Platz 5. Auf der Strecke von 1.000 Meter gab es für Luisa Gold, Silber für Yannick und Andreas, Bronze für Casnin, den 4. Platz belegte Felix und den 6. Platz Michael. Die 2,5 km lief Luisa zu Gold, Felix erreichte Platz 4, Casnin Platz 5 und Yannick Platz 6. Bei der 4x100 m Staffel holte das Bischof-Wittmann-Team die Goldmedaille. Michael gewann mit der gemischten Staffel einrichtungsübergreifend mit den Ruhpoldingern und Traunsteinern nochmal Bronze. Betreut wurden die Athleten von Elli Eder und Gerlinde Langhanns.

 

 

 

Eine sehr emotionale und aufregende Woche erlebten die Schneeschuhläufer*innen Sophia, Philipp, Tobias, Marco, Florian und Jasmin bei den Special Olympics in Reit i. Winkl. Die Vier waren zum ersten Mal bei Wettkämpfen dabei. Sie absolvierten zwei Einzeldisziplinen mit je einem 50m-Lauf und einen 100m-Lauf, 5 Sportler starteten im 100m-Lauf und 200m-Lauf. Alle Athlet*innen liefen bei der 4 x 100m Staffel mit.

 

 

 

Nachwuchsportlerin Sophia erreichte 50m Gold und Silber in 100m. Neuling Marco auf 100m und 200m zweimal den 5. Platz. Zum ersten Mal dabei: Florian mit 100m (4. Platz) und 200m (Gold). Ebenfalls beim ersten Wettkampf erreichte Jasmin bei 100m Platz 4 und bei der 200m Strecke Gold. Tobias erkämpfte Silber bei 100m und Bronze auf 200m. Philipp erreichte Bronze auf 100m und Silber auf 200m. Bei der 4x100m Staffel mit allen Schneeschuhläufern gab es Silber und Bronze. Highlight war ein zusätzlicher 100m-Schneeschuhlauf, bei dem Marco mit dem mehrmaligen Olympiasieger und Weltmeister Tobias Angerer lief. Betreut wurde das Team von Regina Schubert und Petra Ferstl.

 

 

 

415 Athleten mit geistiger Behinderung, 150 Trainer*innen, 200 Volontär*innen und 80 Familienmitglieder waren in Oberbayern dabei. Neben Ski Alpin fanden in Snowboard, Skilanglauf, Schneeschuhlauf, Short Track und Stocksport Wettbewerbe statt. Die bunte Eröffnungsfeier unter freiem Himmel war das offizielle Zeremoniell von Special Olympics mit Fahne, Hymne, Flamme und Eid: „Ich will gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so will ich mutig mein Bestes geben.“ Bei der Abschlussfeier wurde die Fahne an Regensburgs Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Ausrichter der bayerischen Sommerspiele 2021, übergeben.

 

 

 

Ein besonderer Dank der Regensburger Wintersportler*innen geht an den Elternbeirat der Bischof-Wittmann-Schule und Radio Charivari für die Unterstützung.

 

 

 

Weiterführende Informationen: Special Olympics (SO) ist die weltweite größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung. Sie ist eine vom Internationalen Olympischen Komitee offiziell anerkannt und wurde 1968 von Eunice Shriver-Kennedy gegründet. Das Ziel ist es, Menschen mit geistiger Behinderung durch den Sport zu mehr Anerkennung, Selbstbewusstsein und letztlich zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft zu verhelfen. SO versteht sich gemeinhin als Inklusionsbewegung.

 

 

 

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