· 

Gartentipps für den Monat März

Regensburg (RL). Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier ein Thema, das jetzt für Freizeitgärtner von Interesse ist.

 

 

 

„Rückenschonendes Garteln“ ist keine Frage des Alters. Mit etwas durchdachter Planung kann man seinem Rücken Gutes tun und gleichzeitig weitere Vorteile genießen. So gibt es einige gute Gründe, sich einmal mit dem Hochbeet-Bau auseinanderzusetzen. Positive Eigenschaften, wie eben das „erhöhte Arbeiten“, früherer Kulturbeginn durch die schnellere Erwärmung der Anbaufläche, weniger Samenunkraut usw. sind nicht von der Hand zu weisen. Die Aufstellfläche der Hochbeete reicht von der Überbauung der schon vorhandenen Gemüseanbaufläche bis hin zum Hochbeet auf befestigten Flächen. Die Gartenschauen lieferten bis jetzt immer sehr innovative Ideen zu diesem riesigen Themenkomplex.

 

 

 

Die Materialfrage ist da schon etwas umfassender. Das klassische Hochbeet besteht aus Holz. Heutzutage werden Hochbeete aber nicht nur aus Holz, sondern u.a. auch aus den verschiedensten Natursteinen, Klinker, Betonformsteinen, Cortenstahl, Steinkörben (Gabionen), verzinkten Badewannen, Paletten und Kunststoff gebaut. Eigene Erfahrungen des „Grünen Teams“ am Landratsamt mit Doppelstabgitterzaun sind äußerst positiv. Wichtig ist nur, dass bei weichen, elastischen Materialien die Seitenwände verstrebt werden müssen. Um die Seitenwände vor der feuchten Erde und deren Auswirkungen zu schützen, verkleidet man sie innen mit Folie, Noppenfolie oder ähnlichem wasserabweisenden Material.

 

 

 

Der Innenaufbau variiert inzwischen stark von dem klassischen Hochbeet-Aufbau, bei dem ja mit Rasensoden, Astmaterial, Grob- und Feinkompost gearbeitet wird. Der „moderne“ Aufbau eines Hochbeetes heutzutage sieht vor, dass man den unteren Bereich bis zu zwei Drittel mit Schüttgut (Sand, Splitt, Kies, Schotter usw.) auffüllt. Das Material muss wasserdurchlässig sein. Erst das restliche Drittel wird mit anstehender Gartenerde ergänzt und mit Kompost „veredelt“.

 

 

 

Nach dem erfolgreichen Bau des Hochbeetes steht einer sofortigen Nutzung nichts mehr im Wege. Erfahrungen zeigen, wer ein erhöhtes Beet bewirtschaftet, kann mit einer früheren Ernte rechnen. Im Frühjahr erwärmt sich die Erde im Hochbeet wesentlich schneller als im herkömmlichen Gartenbeet. Bedingt durch die seitliche Erwärmung wird es nötig sein, im Sommer die Kulturen öfter mit Wasser zu versorgen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0