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240 Rettungsteddys für die Regensburger Feuerwehr

Die Regensburg Arcaden haben der Regensburger Berufsfeuerwehr 240 Rettungsteddys gespendet. Die Plüschbären fahren künftig als Trostspender für verunglückte Kinder auf den Feuerwehrfahrzeugen mit. „Das hat sich seit vielen Jahren bewährt“, so Iris Krimm, stellvertretende Leiterin des Amts für Brand- und Katastrophenschutz. Als Beispiel nennt sie eine eingeklemmte Hand auf dem Spielplatz. „Da lenkt es sehr ab, wenn das Kind mit der anderen Hand den Teddy streicheln kann, während die Kollegen die eingeklemmte Hand befreien“, erläutert die erfahrene Feuerwehrfrau.

 
„Bei Unfällen tragen die Teddys erheblich dazu bei, Traumatisierungen bei den Kindern zu lösen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen“, bedankte sich Dr. Walter Boeckh, Rechts- und Regionalreferent der Stadt, beim Center-Management der Regensburg Arcaden. Neben den Kindern helfen die plüschigen Trostspender auch den Einsatzkräften. Die Feuerwehrleute kommen über den Teddy viel leichter in Kontakt mit den Kindern. „Das baut letztlich auf beiden Seiten Stress ab“, so Dr. Boeckh.
 
Das Geld für die Teddys stammt aus der Weihnachtsaktion 2018 der Regensburg Arcaden. Kunden des Einkaufszentrums konnten sich gegen eine Spende ihre Geschenke hübsch verpacken lassen. Die Werbegemeinschaft der Kaufleute im Center hat die Summe dann aufgerundet. „Sollte bei uns einmal Not am Mann sein, dann können wir uns immer auf die Sicherheits- und Rettungskräfte verlassen“, sagte Mirko Fröhlich, Center Manager der Regensburg Arcaden. „Wir sind Teil des Wirtschaftsstandorts und Teil der Regensburger Stadtgesellschaft. Da wollen wir mit der Spende ein bisschen was zurückgeben.“
 

Die rund 30 Zentimeter großen Plüschbären haben die Regensburg Arcaden über die Deutsche Teddystiftung bezogen. Die gemeinnützige und rein ehrenamtlich betriebene Organisation stattet seit über 20 Jahren Rettungskräfte mit den Teddys aus. Sie achtet darauf, dass die Bären keinerlei Schadstoffe enthalten und unter fairen Bedingungen produziert werden.

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