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Miniköche tauchen ein in die Welt des Kochens

Regensburg (RL). Ein Besuch im ältesten familiengeführten Wirtshaus der Welt, in Eilsbrunn bei Karin und Muk Röhrl, war die aktuellste Aktion der Miniköche Regensburg. Die Teamleiterinnen Ursula Prasch, Maria Ritter und Gabi Ederer, die sie während der zwei Jahre dauernden Projektzeit unterstützen, ziehen zufrieden Zwischenbilanz: „Wir sind glücklich, dass die Miniköche so ein spannendes erstes Jahr erleben dürfen und sind angespornt, dass es aufregend weitergeht!“

 

 

 

Das Auftakt-Kochen zum laufenden Projekt hatte die Kinder zu Anton und Conny Sperger in den Spitalgarten geführt, wo die „Miniköche-erfahrenen“ Gastgeber für einen interessanten Einstieg sorgten. Weitere Stationen waren die Uni-Mensa (Markus Bauer) und der Dechbettener Hof (Florian Mascarello). Ein ganz besonderes Highlight war der Besuch bei Sternekoch Anton Schmaus im Storstad, seines Zeichens auch Chefkoch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

 

 

 

Einige der Miniköche durften bereits im Herbst beim DEHOGA-Branchentag in Berlin dabei sein und ihr Können unter Beweis stellten. Sie servierten für die geladenen Gäste aus Gastronomie und Politik das Galadinner. Eine gelungene Überraschung erlebten die Miniköche samt Teamleiter dann im Februar bei Alexander Herrmann im Audimax, der dort mit seiner Show „Schnell mal was Gutes“ gastierte. Sie waren zur Show eingeladen worden und durften bereits Backstage den Starkoch kennenlernen und ihn dann mit einem kleinen Auftritt auf der Showbühne unterstützen.

 

 

 

Sehr interessant gestaltete sich auch der Nachmittag, den die Miniköche bei der METRO Regensburg - einem großen Unterstützer der Miniköche – verbringen durften. Der Betriebsleiter Harald Wrana nahm sich Zeit, führte die Gruppe durch verschiedene Abteilungen und erklärte den Kindern auch, welche besonderen Anforderungen im Hinblick auf Hygiene ein so großer Nahrungsmittelbetrieb zu erfüllen hat.

 

 

 

Hintergrund: Anbauen, ernten, kochen, servieren und essen. Die Idee, das wichtigste Kulturgut, nämlich gutes Essen und Trinken in einer intakten Umwelt, Kindern nachhaltig näherzubringen, bildet die Grundlage der Arbeit der Europa-Miniköche. Kinder lernen in ihrer Projektzeit den gesamten Kreislauf der Ernährung als Kulturgut ihrer Region kennen: Von der Entstehung der Speisen, vom Setzling zum Salat über die Tischkultur zum Essgenuss. Dabei erwerben die Kinder ihr persönliches Know-how. Die Nachhaltigkeit des Projektes ist unumstritten, da den Kindern über einen Zeitraum von zwei Jahren die Themen Umweltschutz, Artenvielfalt, Bio und Regionalität auf spannende Weise vermittelt werden. Während der zweijährigen Projektlaufzeit werden 20 Monatstreffen mit Praxis- und Theorieeinheiten abgehalten. Die Lehrinhalte sind dabei in einem Rahmenplan festgelegt.

 

 

 

Kontakt: Weitere Infos gibt es auf der Homepage der Miniköche unter www.minikoeche.eu oder bei Maria Ritter unter Telefon 09402 9485026 oder minikoeche.regensburg@gmx.de  

 

 

 

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