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Gelebte Inklusion im Johannes-Hospiz

Pentling ■

Dass auch gerade an einem sehr anspruchsvollen Arbeitsort wie dem Johannes-
Hospiz in Pentling Inklusion am Arbeitsplatz groß geschrieben werden kann, beweist die jüngste Neueinstellung in Pentling. Mit Tanja Müller bekommt das Hospizteam jetzt erstmals Zuwachs durch eine gehörlose Mitarbeiterin. Mit großer Freude geht Hospizleitung Sabine Sudler der kommenden Zusammenarbeit entgegen: „Es ist für uns eine wunderbare Sache. Wir haben mit Frau Müller eine tolle Fachkraft bekommen, und wir sind dabei in der Lage, einer jungen Frau einen guten Arbeitsplatz zu bieten, die nun erstmals auf dem Arbeitsmarkt
zeigen kann, dass sie ein wertvolles Mitglied unseres Teams ist – auch wenn sie gehörlos ist.“ Aufgrund einer Krankheit verlor Tanja Müller in jungen Jahren ihr Gehör, allerdings ermöglicht ihr ein gewisses Resthörvermögen das Lippenlesen. Ansonsten verständigt sie sich problemlos mit Gebärdensprache. Durch einen Gebärden-Dolmetscher wurden sprachliche Barrieren in den ersten Wochen überwunden. Mittlerweile funktioniert die Verständigung bereits recht reibungslos und gut. Durch ihre Ausbildung als hauswirtschaftstechnische Helferin und diverse entsprechende Praktika in verschiedenen Firmen bringt Frau Müller großes Know-How mit, mit dem sie sich jetzt bereits erfolgreich im Hauswirtschaftsteam des Johannes Hospiz einbringt. Sie lernt mit großer Begeisterung die verschiedensten Bereiche wie Reinigung und Küche kennen. „Wir freuen uns sehr über unsere neue Mitarbeiterin“, so Hospizleitung Sabine Sudler „zukünftig ist angedacht, dass sie früher oder später den Tagungsbereich in unserer Einrichtung übernimmt“. Weitere Informationen zum Johannes-Hospiz in Pentling erhalten Sie unter www.johanniter.de/ostbayern oder bei Hospizleitung Sabine Sudler unter 0941-89935501.

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