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Corona-Angst. Beruhigende Tipps und wichtige Hinweise:

 

Ja, das Thema verunsichert! Während es bisher hieß, der Grippevirus sei weitaus gefährlicher als der Coronavirus und wir sollten uns nicht zuviel Gedanken machen, schleicht sich die Krankheit immer näher an uns heran. Während es gegen den Grippevirus eine Impfung gibt, ist man beim Coronavirus weit entfernt vor einer Impftherapie. Die große Sorge besteht auch, dass man bis zu zwei Wochen lang nicht weiß, ob man infiziert ist.... während man bereits andere Menschen anstecken kann. Vor allem wenn man Familienmitglieder mit einer Vorerkrankung oder höhreren Alters hat, ist man doch zunehmend verunsichert.

 

Man kann davon ausgehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Corona auch uns in Regensburg erreicht. Was tun?

Das Corona-Thema verunsichert uns zunehmend. Foto: Pete Linforth Pixabay
Das Corona-Thema verunsichert uns zunehmend. Foto: Pete Linforth Pixabay

 

Die Stadt Regensburg beobachte die Situation mit großer Aufmerksamkeit:

 

Gibt es die Besorgnis, dass auch in Stadt oder Landkreis Regensburg das Virus ausbrechen könnte?

Es besteht – wie andernorts auch - die Möglichkeit, dass Infektionen mit dem Coronavirus auch in Stadt oder Landkreis Regensburg auftreten können. Bislang gibt es aber keinen bestätigten Fall.

 

Welche Sicherheitsvorkehrungen gibt es in Stadt oder Landkreis Regensburg im Hinblick auf einen möglichen Ausbruch des Coronavirus?

Das Gesundheitsamt Regensburg arbeitet eng mit den Kliniken vor Ort zusammen und wäre auf ein etwaiges Ausbruchsgeschehen vorbereitet. Es finden regelmäßige Treffen mit den Experten des UKR statt, das Gesundheitsamt ist ferner mit den Betriebsärzten der Unternehmen in Stadt und Landkreis Regensburg in Kontakt und informiert und berät regelmäßig die Fachöffentlichkeit in Regensburg. Ferner steht das Gesundheitsamt auch in engem Kontakt mit dem LGL und der Task Force Infektiologie. Durch die enge Vernetzung der Akteure wird ein möglichst einheitliches Vorgehen gewährleistet.

 

Gab es oder gibt es einen Verdachtsfall in Regensburg oder im Landkreis Regensburg?

Bislang gab es keinen Verdachtsfall und aktuell gibt es keinen Verdachtsfall in Regensburg.

 

Für die Einrichtung eines Krisenstabs gibt es derzeit keine Veranlassung. (Stand 28.2.20)

 

Noch ist der Virus in Regensburg nicht angekommen. Foto: Matt Pixabay
Noch ist der Virus in Regensburg nicht angekommen. Foto: Matt Pixabay

 

TIPPS GEGEN EINE ANSTECKUNGSGEFAHR:

 

Wir haben ein paar wertvolle Tipps, wie man sich generell vor Grippeviren und natürlich auch vor dem Coronavirus schützen kann:

 

Hände waschen ist immer das A und O!

Vermeiden Sie händischen Kontakt zu öffentlichen Flächen. Der Einkaufswagen im Supermarkt, der Haltegriff im Bus, die Türklinke.... überall lauern Bakterien und Viren. Sollten Sie öffentliche Flächen berühren müssen, sind Handschuhe eine gute Idee und Desinfektionsmittel. Aber: Desinfektionsmittel sind nur bedingt effektiv. Wirklich schützen kann nur ordentliches Händewaschen!

 

Dabei ist richtiges Händewaschen ausschlaggebend! Mindestens 30 Sekunden mit viel Seife... und alle Stellen und Mulden der Hände ordentlich einseifen und abwaschen.

 

Wer sich auf einer öffentlichen Toilette nach dem Klogang brav die Hände wäscht - dann aber die Türklinke zum Ausgang berührt, hat alle Viren wieder an der Hand. Daher: Türklinken mit dem Ellenbogen aufmachen oder mit einem Stück Papier.

 

Einmal zuhause sollte man sich immer die Hände waschen. Das bringen Sie am besten von Anfang an Ihren Kindern bei. Dann haben sie es quasi im Blut. Und: Desinfizieren Sie Ihr Handy, denn Sie fassen es an, während Sie unterwegs sind... Wenn Sie also Ihre Hände waschen und dann das Handy anfassen, hätten Sie alle Viren wieder auf der Oberfläche.

 

Hände Waschen ist ebenso angebracht, wenn der Postbote oder der Päckchenlieferant Sie mit seinen Stift unterschreiben lässt.... und natürlich jedes mal, wenn Sie Geld in die Hand nehmen!

 

Hatschi:

Husten und Nießen bitte IMMER in die Armbeuge!! Nicht in die Hände, mit denen Sie dann Flächen und Menschen anfassen!!

 

Mundschutz:

Der Coronavirus überträgt sich wahrscheinlich über Tröpfchen. Eine Atemschutzmaske gibt dabei ein wenig Sicherheit. Doch die Atemschutzmasken, die bei uns im Handel erhältlich sind, sind nicht 100% effektiv, da der Virus sehr klein ist und somit einfach durch das Papier kommt. Der Mundschutz ist vor allem für Kranke effektiv. Sie geben ihre Viren nicht weiter.

Schmier- und Flächeninfektion
Es wird vermutet, dass Viren bis zu vier Stunden auf Flächen überleben. Somit fangen wir überall Viren  und Bakterien auf. Und wieder gilt: Das effektivste Werktzeug dagegen ist Händewaschen!

 

Menschenmengen:

Noch warnt das Robert-Koch-Institut nicht davor, Menschenansammlungen zu meiden. Große Veranstaltungen und Messen werden (noch) nicht abgesagt. Es gibt die Empfehlung, mindestens einen Meter Abstand zu kranken Menschen zu halten.

 

Hände richtig waschen! Das wichtigste, generell. Foto: jacqueline macou Pixabay
Hände richtig waschen! Das wichtigste, generell. Foto: jacqueline macou Pixabay

 

 

Die richtige Reaktion bei Corona Verdacht:
Wichtig: Bei Corona Verdacht nicht sofort zum nächsten Arzt rennen, sondern besonnen bleiben und die Corona Hotline anrufen. (Telefonnummer unten anbei) In einem vollen Wartezimmer verbreitet sich jeder Virus gerne rasend schnell. Ein Corona Patient muss mit entsprechender Schutzbekleidung untersucht und behandelt werden. Wenn man also mit Corona Verdacht in eine Praxis geht gefährdet man unter Umständen alle anderen wartenden Patienten und das gesamte Praxis Personal.

Corona und Kinder:
Bisher hatte die Krankheit bei Kindern einen Eher harmlosen Verlauf. Es gibt also keinen Grund zur Panik. Wie auch bei allen anderen Verdachtsmomenten gilt: NICHT zum Kinderarzt rennen, sondern die Corona-Hotline (unten anbei) anrufen.

 

Hamster-Käufe:

Bei uns in Deutschland wird die Versorgungslage immer gut bleiben. In den Nachrichten sieht man nun ab und an leere Regale in Supermärkten. Doch klar ist: die sind im Nu wieder aufgefüllt. Dennoch ist es sicherlich nicht verkehrt, Nahrungsmittelvorräte für ungefähr eine Woche bis 10 Tage im Haushalt zu haben. So muss man bei einem Ausbruch in der nahen Umgebung keine Panikeinkäufe tätigen.

 

Corona-Hotline

des Münchner Referats für Gesundheit und Umwelt: 089/233 47 819 (8.30-15 Uhr); Hotline des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131/6808-5101

 

Weitere Corona-Info-Telefonnummern:

116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst

0800 011 77 22: Unabhängige Patientenberatung Deutschland

030 346 465 100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums

 

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