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Gartentipps für den Monat April

Schachbrettblume, filigrane Schönheit im April; Foto: LRA, Stephanie Fleiner
Schachbrettblume, filigrane Schönheit im April; Foto: LRA, Stephanie Fleiner

Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebietes Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten, in denen die meisten Freizeitaktivitäten wegfallen, gewinnt die Beschäftigung im eigenen Garten eine große Bedeutung. Aber auch auf dem Balkon lassen sich viele Pflanzen in Töpfen, Kisten und Balkonkästen heranziehen und sorgen so für viel Abwechslung in Zeiten der Einschränkung.

 

Wenn Sie darauf nicht wirklich vorbereitet waren und kein Saatgut zu Hause haben oder das noch nie ausprobiert haben, schauen Sie doch mal auf die Homepage des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege www.kv-gartenbauvereine-regensburg.de; einfach registrieren und ein kleines Geschenkpaket mit Samen von Gemüse, Kräutern und Blumen (Überraschungstüte, keine Sortenbestellung) macht sich auf den Weg zu Ihnen. Eine kleine Alternative, da unsere Samentauschbörse im April ausfällt.

 

Weitere Tipps auf der Homepage:

Dabei stellen wir uns den ganz besonderen Herausforderungen dieser Zeit: Was tun, wenn man keine geeignete Aussaaterde zu Hause hat? Wie kann man schnell und einfach Pflanztöpfchen herstellen? Worauf muss man bei der Kultur in Töpfen generell achten? Also die Basics der Gartenkultur in kleinen Portionen.

 

Und was sonst gerade wichtig ist:

Ziersträucher: Alle Sträucher, die im Sommer und Herbst erst blühen, können jetzt noch kräftig zurückgenommen werden. Dazu gehören beispielsweise die Sommerflieder, die Bartblume oder auch der Hibiskus. Alle Frühjahrsblüher wie Mandelbäumchen, Forsythie und Ranunkelstrauch erhalten ihren Schnitt erst nach der Blüte.

 

Gemüsebeet: Jetzt kann man bereits Blattgemüse wie Spinat, Rucola und Mangold ins Freie säen. Aber auch Rettiche, Radieschen, Zuckererbsen und Kohlarten eignen sich für die Anzucht im Freien. Wer Salat, Kohlrabi und Co als Jung-Pflänzchen ins Beet bringt, sollte für sehr kalte Nächte immer eine Abdeckung bereithalten. Nach der Pflanzung sorgt eine Mulchschicht für Schutz vor Trockenheit und Verschlämmung des Bodens bei starken Regen. Im Warmen vorgezogenes Gemüse wie Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika sollte – bei ausreichender Belichtung – schon mal kühler gestellt werden. Sonst werden die Pflanzen zu langtriebig und brechen leicht bei der Umsiedelung ins Beet im Mai.

 

Staudenbeet: Inzwischen spitzen die meisten Stauden gut erkennbar mit neuen Trieben aus dem Boden. Die vertrockneten Triebe vom Vorjahr werden ebenso entfernt wie die abgestorbenen Pflanzenteile, die den Boden bedecken. Jetzt kann die Sonne direkt auf den Boden treffen und ihn gut erwärmen. Stauden, die im Sommer und Herbst blühen, können jetzt noch vorsichtig ausgegraben und geteilt werden. Das bringt blühfaul gewordene Pflanzen wieder in Schwung. Auch Neupflanzungen in bestehende Lücken der Rabatte kommen jetzt in den Boden. Danach hilft auch hier eine neu aufgebrachte Mulchschicht, die Verdunstung an heißen Tagen zu reduzieren und spart zudem Gießarbeit. Nur auf Rindenmulch sollten Sie im Staudenbeet verzichten, er behindert manche Stauden darin, sich in die Breite zu entwickeln. Hat man kein anderes Mulchmaterial zur Verfügung, ist Kompostmulch vom Kompostwerk eine gute Alternative.

 

Für weitere Auskünfte steht das „Grüne Team“ im Landratsamt, Telefon 09414009-361, -362, -619, gerne zur Verfügung.

 


 

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